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gefunden in den weiten des Netzes, alt bekannt und "eigentlich" *g?hn

"Der Orgasmus eines Schweins dauert 30 Minuten!"

Jetzt verstehe ich, wenn gesunden wird: Du musst ein Schwein sein in dieser Welt ...
und ich verstehe den Ausspruch nicht: Alle M?nner sind Schweine! L?ge, w?ren sie wohl gerne.

"Einige L?wen paaren sich bis zu 50 mal am Tag. "

... aber M?nner wollen doch lieber *der Hengst sein ... mhhh
Wie oft paart der sich?

"Seesterne haben kein Gehirn. "

Sollte das ein Kompliment oder eine Beleidigung sein, wenn ein Mann sagt: Liebste, deine Augen funkeln wie Sterne oder so blau wie das Meer.?

5.3.05 23:51, kommentieren



Verletzungen und "dicht machen"

Wer von uns ist nicht schon verletzt worden?
Ich meine hier nicht, wenn man sich mit einem Messer schneidet. Es geht mehr um die psychischen Verletzungen.

Wer hat nicht innerlich schon gedacht, ich "mache dicht", zeige keinem meine Gef?hle, damit ich nicht mehr verletzte werden kann? ... und was bringt es uns?
"Dicht machen", nichts mehr an uns gef?hlsm??ig heran lassen, macht uns nicht unverletzlich, sondern l?sst uns innerlich absterben, da wir nicht mehr teilhaben wollen an unserem Leben.
Was k?nnen wir also tun, damit wir nicht mehr so "d?nnh?utig", verletzlich sind?
Es geh?ren immer mindestens zwei dazu, dass so etwas passiert. Einer, der verletzt und einer der verletzen l?sst. Damit w?ren wir schon an dem Punkt, dass wir nicht nur Opfer sind, sondern auch aktiv Beteiligte und somit etwas ?ndern k?nnen, wenn wir wollen.
Was tut uns so weh?
In vielen F?llen ist es eine Trennung.

Egal ob der unwiederrufliche Tod oder eine Beziehung in die Br?che geht.
Es geht dabei auch nicht um Schuldfragen, sondern darum, dass man unter der Trennung leidet.
Verh?rtet man sich innerlich gegen dieses Leid, gegen die Gef?hle, die man selbst hegt, versteinert man und im besten Falle, verdr?ngt man, vergessen wohl nie.
Es ist so einfach und wir machen es uns oft so schwer.
Geht eine Beziehung in die Br?che, brauchen beide Seiten Zeit zum Aufatmen und Verarbeiten. Wir begehen nur oft den Fehler uns zu fragen, was der andere wohl denkt, f?hlt, was ihn, wozu auch immer bewogen hat.
Wir werden diese Antworten, egal wie lange und tiefsinnig wir dar?ber nachdenken, nicht finden, denn wir sind nicht unser Partner.
Wir k?nnen ihn fragen und er wird mehr oder weniger ehrlich und/oder ?berhaupt, antworten, was aber seine Wahl ist.
Wir k?nnen uns w?nschen Antworten zu bekommen, aber er ist in keinster Weise, au?er der moralischen, die wir ihm gut einreden k?nnen, dazu verpflichtet.
Was uns am meisten w?tend macht, ist, dass wir einfach hilfos dastehen und uns alleine f?hlen.
Dabei ist es doch etwas ganz normales. Wir werden alleine geboren, wir sterben alleine und k?nnen uns gl?cklich sch?tzen, wenn wir w?hrend unseres Lebensweges Begleiter finden.
Wir leben unser Leben!
Es werden aber immer nur Begleiter sein, kein kann f?r uns, unser Leben leben.
Unsere Eigentverantwortlichkeit geben wir, zwar nicht offen zugegeben, aber genauerem, ehrlichem Hinsehen, gerne an andere ab.
Viele w?nschen sich von Ihrem Partner das, wo sie selbst Defizite haben. Wir suchen oft bei anderen, was uns bei uns fehlt.
Nur werden wir es bei anderen nicht finden.
Was also tun, wenn in unserem Leben etwas nicht so l?uft, wie wir es uns w?nschen?
Es hilft nicht "dicht" zu machen, es nutzt kein wegschauen, das alles ist ein Davonlaufen vor UNSEREM Leben, was wir nur jeder f?r sich, leben k?nnen!
Der Weg, die Hilfe f?r uns, ist so simpel. Je mehr wir uns erkennen, das hei?t, wissen: warum wir so und nicht anders reagieren, wissen: was wir wollen, wissen: welche Kompromisse wir eingehen wollen, zu welchem Preis und welche nicht, desto klarer sehen wir uns.
Je klarer wir uns sehen, desto klarer sehen (k?nnen) wir auch unsere Umwelt/Mitmenschen.

Vielleicht ein Beispielt aus meiner der Schulzeit:
Schon mit 11 Jahren, war ich sehr gro? und nicht zierlich, mit Brille und Spange best?ckt. Kein Highlight f?r die Jungen und M?dchen und mein Selbstwertgef?hl war noch heftigst entwicklungsbed?rftig. H?nseleien waren an der Tagesordnung. Es gibt aber Dinge, die nicht zu ?ndern sind und dazu geh?rte z. B. die Gr??e, was mir sehr bald klar wurde. Mir war klar, schrumpfen tue ich nicht und muss die Gr??e nehmen wie sie ist, egal ob es mir gef?llt oder nicht.
Mit dieser, nicht gerade mit Jubel angenommenen Einsicht, lebte es sich leichter. ... Sich annehmen!
Die H?nseleien wurden schlagartig weniger, desto mehr ich diese einfache Tatsache verstand.
Ich nahm an, dass ich nun mal so gro? bin und habe somit die Angriffsfl?che nicht nur verringert, sondert einfach weggenommen.
Wenn heute noch ein Spruch kommen sollte: man, ist die riesig, k?nnte ich entgegnen: es kann ja nicht nur Zwerge geben. Ohne kleine Menschen, keine gro?en, ohne gut - kein b?se, ohne Tag - keine Nacht usw.



So ist es mit allen Dingen im Leben.
Andere k?nnen einen nur ?rgern/Verletzen, wenn man ihnen die Angriffsfl?che dazu bietet.

Aber diese Einsicht, ist hart, denn damit muss man f?r sich erkennen, dass man sein Leben selbst in der Hand hat, dass man selbst verantwortlich ist, dass man auch seine "dunkelen" Seiten in sich erkennt, ... auf die man garnicht stolz ist, vor denen man sich am meisten vor sich selbst sch?mt.

Und wie geht man nun damit um?
Schaut in Euch!
Schaut, was Euch verletzt und h?rt auf Euch haupts?chlich Gedanken darum zu machen, warum Euch andere verletzen.
Auf solche Antworten kann man oft sein Leben lang warten.
Die Zeit nutzt man besser, an sich zu arbeiten in dem man die Angriffsfl?che verringert/sich ?ber sich selbst Gedanken macht, warum man so und nicht anders reagiert.
Sich selbst erkennt!
Und vorallem, sich selbst annimmt, mit allen guten und schlechten Seiten die man hat, sich selbst liebt, was nicht hei?t ein gewissenloser Egoist zu sein und vorallem, sich selbst verzeiht, wenn man einen Fehler macht.
Was wiederum nicht hei?t, dass er dadurch kein Fehler mehr ist.
Man muss sich selbst erkennen, annehmen, lieben und sich auch verzeihen k?nnen.

Fehler haben wir alle, machen wir alle. Die Augen davor zu verschlie?en bringt uns nicht weiter und ?ndert nichts an der Tatsache.
Uns selbst zu verteufeln auch nicht. Nur wenn wir unsere Fehler erkennen, k?nnen wir sie ?ndern und sie beim n?chsten Mal nicht wiederholen.


26.3.05 01:20, kommentieren